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Media Creation Tool Windows 10 – Download und USB erstellen

Maximilian Lukas Weber • 2026-05-20 • Gepruft von Sofia Wagner

Wer Windows 10 nach dem offiziellen Support-Ende weiternutzen möchte, steht vor einer kniffligen Frage: Wie bekomme ich das System sauber neu installiert oder auf einen anderen Rechner übertragen? Das Media Creation Tool von Microsoft ist der offizielle Weg – und mit den richtigen Handgriffen entsteht daraus ein bootfähiger USB-Stick, der Jahre nach dem Support-Ende noch funktioniert, während wir zeigen, worauf man bei Download, USB-Erstellung und Sicherheitsfragen achten muss.

Support-Ende von Windows 10: 14. Oktober 2025 ·
Größe des Media Creation Tools: ca. 18 MB ·
Minimale USB-Stick-Kapazität: 8 GB ·
Kostenloses Upgrade auf Windows 11: Weiterhin verfügbar (Stand 2026)

Kurzüberblick

1Media Creation Tool herunterladen
2Bootfähigen USB-Stick erstellen
3Probleme beheben
  • Als Administrator ausführen, Antivirus deaktivieren, Tool neu herunterladen (Microsoft-Support)
4Sicherheit nach Support-Ende
  • Support endete am 14. Oktober 2025 – keine Sicherheitsupdates mehr (heise online)
  • Upgrade auf Windows 11 empfohlen – kostenlos möglich (The Verge)

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Kennzahlen zusammen.

Die wichtigsten Fakten zum Media Creation Tool für Windows 10
Offizielle Downloadseite Microsoft Windows 10 Download-Seite
Tool-Datei MediaCreationTool.exe (ca. 18 MB)
Unterstützte Windows-Versionen 7, 8.1, 10 (Microsoft-Support)
USB-Stick Mindestgröße 8 GB (Corsair Support)
Windows 10 Support-Ende 14. Oktober 2025 (heise online)
Windows 11 kostenloses Upgrade Weiterhin möglich (Stand 2026) (The Verge)

Wie lade ich das Media Creation Tool für Windows 10 herunter?

Systemvoraussetzungen für das Media Creation Tool

Das Tool ist kein Alleskönner – es setzt ein lauffähiges Windows 7, 8.1 oder 10 voraus. Laut Microsoft-Support benötigen Sie zudem Administratorrechte, um die EXE-Datei auszuführen. Ein aktueller Virenscanner kann die Installation vorübergehend blockieren – das ist normal und lässt sich umgehen.

Die Voraussetzung

Ihr Windows muss noch booten. Wer bereits ein kaputtes System hat, benötigt einen zweiten PC, um das Installationsmedium zu erstellen.

Direkter Download von der Microsoft-Website

Microsoft bietet die ISO-Datei und das Media Creation Tool auf einer zentralen Seite an: Microsoft Windows 10 ISO-Download. Klicken Sie auf „Jetzt herunterladen“ und speichern Sie die MediaCreationTool.exe. Die Datei ist mit rund 18 MB überraschend klein – sie lädt die benötigten Windows-Dateien erst bei der Ausführung nach. Der Vorteil dieses Wegs: Sie bekommen immer die aktuelle Version (zuletzt Windows 10 Version 22H2, veröffentlicht am 18. Oktober 2022, Microsoft Learn Release Information).

Wer lieber eine ISO für später aufheben möchte, kann diese direkt auf der Seite herunterladen. Das Muster: Microsoft liefert das Werkzeug, aber die Installation bleibt in Ihrer Hand.

Wie erstelle ich einen bootfähigen USB-Stick für Windows 10?

USB-Stick vorbereiten: Größe und Formatierung

Ein handelsüblicher USB-Stick mit 8 GB reicht aus – das bestätigt Corsair in einem Support-Artikel. Obwohl das Tool die Formatierung selbst vornimmt, sollten Sie vorher sicherstellen, dass keine wichtigen Daten auf dem Stick sind – sie werden gelöscht.

Schritt-für-Schritt mit dem Media Creation Tool

Starten Sie die MediaCreationTool.exe als Administrator. Wählen Sie „Installationsmedium für einen anderen PC erstellen“ und dann die gewünschte Edition (Windows 10). Als Medium wählen Sie „USB-Stick“. Das Tool formatiert den Stick automatisch als FAT32 – EXTRA Computer GmbH beschreibt, dass keine manuellen Einstellungen nötig sind. Nach dem Download der Windows-Dateien ist der Stick bootfähig.

„Das Media Creation Tool erstellt in etwa 15 bis 30 Minuten einen bootfähigen USB-Stick – je nach Internetgeschwindigkeit.“

– Erfahrungsbericht aus der r/Windows10-Community (Reddit r/Windows10)

Die Alternative: Wer mehr Kontrolle möchte, kann mit Rufus aus einer Windows-ISO einen UEFI-bootfähigen Stick mit GPT-Partitionsschema erstellen (Thomas-Krenn-Wiki). Das Media Creation Tool ist jedoch die einfachere Wahl für die meisten Anwender.

Fazit: Microsofts Tool macht die USB-Erstellung zum geführten Prozess. Für Besitzer eines kompatiblen PCs: zwei Klicks und 30 Minuten Wartezeit. Für Nutzer älterer Hardware: Rufus bietet mehr Anpassung, erfordert aber eine separate ISO.

Die Implikation: Für die meisten Anwender ist der geführte Prozess des Tools der einfachste Weg zur Neuinstallation.

Warum kann ich das Media Creation Tool nicht ausführen?

Häufige Fehlerursachen

  • Keine Administratorrechte: Das Tool benötigt erhöhte Rechte – Rechtsklick → „Als Administrator ausführen“ behebt das Problem (Microsoft-Support).
  • Antivirus blockiert: Sicherheitssoftware kann die Ausführung unterbinden. Deaktivieren Sie den Schutz kurzzeitig oder fügen Sie eine Ausnahme hinzu.
  • Beschädigter Download: Laden Sie die EXE erneut herunter – ein defekter Download lässt sich durch einen zweiten Versuch beheben.
  • Betriebssystem zu alt: Windows 7 ohne Service Pack 1 wird nicht mehr unterstützt.

Lösungen: Administratorrechte, Antivirus, erneuter Download

Wenn das Tool nach dem Start abstürzt, prüfen Sie die Ereignisanzeige. Oft liegt es an fehlenden .NET-Komponenten. Der Microsoft Security Response Center Update Guide listet regelmäßig Schwachstellen auf – stellen Sie sicher, dass Ihr System vor dem Start des Tools auf dem neuesten Stand ist.

Die Kehrseite: Für Nutzer mit stark eingeschränkten Rechten (z. B. Firmenrechner) bleibt nur der Umweg über Rufus oder die direkte ISO.

Ist Windows 10 im Jahr 2026 noch sicher?

Support-Ende am 14. Oktober 2025

Microsoft hat den Support für Windows 10 am 14. Oktober 2025 eingestellt. Heise online berichtete darüber, The Verge ergänzte, dass Version 22H2 die letzte ist. Seitdem gibt es keine offiziellen Sicherheitsupdates mehr – jeder neue Exploit trifft Windows 10 ohne Abwehr.

Risiken ohne Sicherheitsupdates

Das größte Risiko: Schadsoftware, die bekannte Lücken ausnutzt. Ohne Patches sind Rechner mit Windows 10 ein leichtes Ziel. Der Microsoft Security Response Center Update Guide zeigt, dass selbst aktuelle Windows-Versionen monatlich Sicherheitslücken schließen – für Windows 10 gibt es das nicht mehr.

Kann ich für immer bei Windows 10 bleiben?

Technisch ja. Praktisch ist es gefährlich. Microsoft bietet Berichten zufolge kostenpflichtige Extended Security Updates (ESU) für Unternehmen an – Privatanwender haben diesen Zugang nicht. Wer dennoch bei Windows 10 bleibt, muss auf Drittanbieter-Sicherheitslösungen setzen oder den Rechner vom Internet trennen.

Der Kompromiss

Windows 10 nach Oktober 2025 zu nutzen ist wie ein Auto ohne Airbag zu fahren: Es fährt noch, aber ein Unfall wird teuer. Für sensible Daten ist der Betrieb nicht zu empfehlen.

Das bedeutet: Wer Windows 10 weiter nutzt, trägt das Risiko allein.

Was passiert, wenn Sie bis Oktober nicht auf Windows 11 upgraden?

Kostenloses Upgrade weiterhin möglich

Microsoft hält das kostenlose Upgrade von Windows 10 auf Windows 11 auch nach dem Support-Ende offen. Stand Anfang 2026 funktioniert der Upgrade-Assistent weiterhin. Das bestätigen mehrere Quellen übereinstimmend – darunter The Verge, das bereits 2021 auf die fünfjährige Upgrade-Frist hinwies. Da diese Frist nie strikt durchgesetzt wurde, profitieren Anwender weiterhin.

Konsequenzen des Verzichts auf das Upgrade

  • Keine Sicherheitsupdates – das System friert auf dem Stand von Oktober 2025 ein.
  • Kompatibilitätsprobleme – neue Software (Browser, Treiber, Spiele) lassen Windows 10 zunehmend aus.
  • Kein technischer Support – Microsoft verweist auf Windows 11.

Die Entscheidung ist klar: Wer einen PC mit Windows 11-Kompatibilität hat, sollte upgraden. Laut Microsoft Learn benötigt Windows 11 einen TPM 2.0-Chip und einen relativ aktuellen Prozessor. Mit der PC Health Check App können Sie testen, ob Ihr Rechner bereit ist.

Der Vorteil

Anwender, deren Hardware nicht kompatibel ist, können das Media Creation Tool nutzen, um Windows 10 sauber neu zu installieren – und dann über Umwege (Regedit oder Rufus) Windows 11 aufsetzen. Das ist nicht offiziell empfohlen, funktioniert aber häufig.

Der Kompromiss: Upgrade lohnt sich für kompatible Geräte, aber Notlösungen existieren.

Vor- und Nachteile: Windows 10 nach Support-Ende weiter nutzen

Vorteile

  • Vertraute Benutzeroberfläche – keine Eingewöhnungszeit
  • Keine Hardware-Kompatibilitätsprüfung – läuft auf älteren PCs
  • Vorhandene Software und Treiber funktionieren ohne Anpassungen
  • Media Creation Tool ermöglicht problemlose Neuinstallation

Nachteile

  • Keine Sicherheitsupdates – hohes Risiko für Schadsoftware
  • Kein technischer Support von Microsoft
  • Neue Software wird zunehmend inkompatibel
  • Extended Security Updates nur für Unternehmen gegen Bezahlung

Schritt-für-Schritt: Bootfähigen USB-Stick mit dem Media Creation Tool erstellen

  1. Media Creation Tool herunterladen: Besuchen Sie Microsofts Download-Seite und laden Sie die MediaCreationTool.exe herunter.
  2. USB-Stick einstecken: Verwenden Sie einen Stick mit mindestens 8 GB – alle Daten werden gelöscht.
  3. Tool als Administrator starten: Rechtsklick auf die EXE → „Als Administrator ausführen“.
  4. Sprache und Edition wählen: Lassen Sie die Standardeinstellungen oder passen Sie sie an.
  5. „USB-Stick“ als Medium wählen: Das Tool formatiert automatisch als FAT32.
  6. Warten und fertig: Der Download startet und das Installationsmedium wird erstellt – je nach Verbindung 15–30 Minuten.
  7. Boot-Reihenfolge prüfen: Im BIOS/UEFI den USB-Stick als erstes Boot-Gerät einstellen.

Zeitleiste: Windows 10 und das Media Creation Tool

  • – Windows 10 wird veröffentlicht. (Microsoft Learn)
  • – Windows 11 erscheint; kostenloses Upgrade für Windows 10 möglich. (The Verge)
  • – Windows 10 Version 22H2 (letzte Version) veröffentlicht. (Microsoft Learn)
  • – Ende des Supports für Windows 10. (heise online)
  • – Aktuelles Jahr: Upgrade noch möglich, aber Windows 10 ohne Updates.

Klartext: Was wir wissen und was nicht

Bestätigte Fakten

  • Windows 10 Support endete am 14. Oktober 2025.
  • Das Media Creation Tool ist auf der offiziellen Microsoft-Seite verfügbar.
  • Ein bootfähiger USB-Stick erfordert mindestens 8 GB Speicherplatz.

Was unklar ist

  • Ob das kostenlose Upgrade auf Windows 11 dauerhaft verfügbar bleibt.
  • Ob Microsoft für Unternehmen kostenpflichtige Extended Security Updates anbietet.
  • Wie viele Nutzer tatsächlich auf Windows 10 bleiben werden.
  • Langzeitstabilität von Windows 10 ohne Updates.

Stimmen aus der Praxis

„Windows 10 support has ended on October 14, 2025.“

– Microsoft Support-Seite

„Das Media Creation Tool funktioniert auch von Windows 11 aus für Windows 10-Installationsmedien – ein praktischer Lifehack für alle, die eine zweite Partition aufsetzen wollen.“

– Reddit-User r/Windows10 (Reddit-Community)

Für den durchschnittlichen Windows-10-Nutzer in Deutschland ist die Lage klar: Wer seinen Rechner nach Oktober 2025 noch produktiv nutzen will, sollte das kostenlose Upgrade auf Windows 11 wagen – oder sich bewusst für ein Leben ohne Sicherheitspatches entscheiden. Das Media Creation Tool hilft in beiden Fällen: entweder für die saubere Neuinstallation von Windows 10 oder als Brücke zu Windows 11. Die Wahl liegt beim Nutzer – aber sie ist nicht mehr aufschiebbar.

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Weitere Quellen

youtube.com, youtube.com, chip.de

Eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Windows 10 Boot Stick erstellen finden Sie in unserem separaten Ratgeber.

Häufig gestellte Fragen

Wie aktualisiere ich Windows 10 mit dem Media Creation Tool?

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